sören grieger

  • Bulls steigen auf in die Landesliga Hessen - 21:06 Finalsieg gegen die Ravens aus Hanau

    Mit dem Schlusspfiff des fünfköpfigen Schiedsrichterteams brachen auf dem Södeler Sportplatz vor rund 500 Zuschauern alle Dämme. Nach aufreibenden 48 Spielminuten endete das Finale um den Aufstieg in die Landesliga Hessen gegen den Gast aus Hanau mit einem hart umkämpften 21:6 (7:6,0:0,0:0:14:0) Erfolg der Wetterau Bulls. Mit diesem Sieg gelang es der Herrenmannschaft der Wetterau Bulls bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens den größten Erfolg der vierjährigen Vereinsgeschichte perfekt zu machen.

    Kevin Richter zeigte sich hocherfreut nach dem Spiel und lobte sein Team: „Ich bin heute vollends zufrieden.  Zwar hat noch nicht alles zu 100% geklappt, doch wir haben heute unsere Fehler minimiert und gezeigt, dass wir als Team gut zusammenarbeiten. Mein Team hat heute eine Dynamik mit ins Spiel gebracht wie in keinem der Spiele zuvor. Das war für mich heute der entscheidende Faktor für den Sieg. Sowohl Offense als auch Defense waren in den entscheidenden Szenen da und haben den Gegner aus Hanau im Spiel dominiert. Alle haben heute ihr Maximum aus sich herausgeholt und so diesen Erfolg möglich gemacht. Ich freue mich auf die nächste Saison in der Landesliga mit diesem geilen Team“.

    Bei hochsommerlichen Temperaturen von ca. 30 Grad im Schatten,  ging es für die Bulls mit der Offense an der eigenen 26 Yard Line in den ersten Drive des Finalspiels. Nach vier Versuchen verlor man dabei, nach in einer an sich guten Serie, den Ball an die Ravens. Diese wussten allerdings nichts aus dem Ballgewinn zu machen. Die Defense der Bulls wusste schon früh im Spiel zu überzeugen. Ein Tackle vom Florstädter Linebacker Tyrone Marinkovic und im darauffolgenden Drive ein Quarterbacksack durch Hannes Altvatter aus Schotten, brachten die Gäste aus Hanau dazu den Ball zu punten. Dieser Versuch misslang, da Defenseliner Lukas Krause es schaffte den Punt zu blocken. Weit in der gegnerischen Hälfte ging es nun für die Bulls mit ihrer Offense darum den ersten Touchdown des Tages zu erzielen. Das Runningback-Duo Cenk Yildiz und Sören Grieger bereite durch ihr starkes Rungame am heutigen Tage die 6:0 Führung vor. Quarterback Florian Bode fand mit einem Quarterback Sneak den Weg in die Endzone und setzte die erste Duftmarke des Heimteams. Der Zusatzpunkt gelang Lukas Klimek, dem etatmäßigen Kicker, routiniert. Kurz vor dem Ende des ersten Quarter sollten auch die Hanauer zu ihren ersten Punkten kommen. Ein zu hoch gesnapter Ball beim Punt flog in die Bulls Endzone und wurde dort von einem Hanau Spieler aufgenommen und zum 7:6 Zwischenstand veredelt. Die anschließenden Zusatzpunkte (Two-Point-Conversion)  wurden durch die Bulls-Defense verhindert.

    Mit dem knappen Spielstand von 7:6 ging es in die nächsten Spielminuten, die vor allem durch den Platzverweis eines Hanauer Leistungsträgers gekennzeichnet war, der sich bei einer Interception der Bulls Defense zu einem Targeting hinreißen ließ und so seine Mannschaft schwächte. Zählbares wussten beide Teams vor der Halbzeit nicht mehr auf das Scoreboard zu bringen. Kurz vor der Halbzeit bot sich den Bulls und ihrem Fieldgoalteam aus aussichtsreicher Feldposition noch die Möglichkeit etwas am Punktestand zu drehen. Die auslaufende Uhr des Schiedsrichters hinderte die Bulls allerdings an einer möglichen 10:6 Führung, sodass es mit einer 1-Punkt Führung in die Halbzeit ging.

    Das dritte Viertel begann so zerfahren wie das zweite Viertel aufgehört hatte. Punkte waren Fehlanzeige. Beide Teams neutralisierten sich scheinbar. Die Bulls kontrollieren zwar das Spiel und arbeiteten am nächsten Punktgewinn, nur fehlte das nötige Quäntchen Glück. Zwei Fieldgoals misslangen. Allerdings gelang es den Hanauern nicht die entscheidenden Meter zu machen um den Spielstand zu ihren Gunsten zu drehen, da die Bulls Defense hervorragend arbeitete und jeder Meter hart umkämpft war.

    Im vierten Viertel sollte sich dann die gute Vorbereitung der Bulls auf die Hanauer Spielweise auszahlen. Sechs Minuten vor Ende gab es den Knockout durch die Bulls. Ein missglückter Puntversuch, der durch das Puntblock-Team der Wetterauer provoziert wurde, gelangte in die Hände von Defenseliner Luca Bauer aus Friedberg, der mit dem Ball 20 Yards in die Endzone lief und unter großem Jubel die 13:6 Führung erzielte. Der Zusatzpunkt durch Lukas Klimek gelang abermals, sodass es mit 14:6 in die letzten Spielminuten ging. Bei den Gästen lief nun nicht mehr viel. Die Wetterau Bulls schlugen eiskalt zu. Kilian Lipp aus Schotten, Safety in Diensten der Bulls, sicherte sich seine zweite Interception des Tages und brachte die Ravens kurz vor Ende in eine schier aussichtslose Situation um das Spiel noch einmal an sich reißen zu können. Die Bulls Offense wusste sich für das Geschenk aus der Defense zu bedanken. Sören Grieger, Runningback der Bulls, zeigte im Zusammenspiel mit seinem Partner Cenk Yildiz, wem das Groundgame in Södel gehören sollte. Mit sieben Spielzügen überbrückte die Offense die letzten Meter Richtung Endzone der Ravens und erzielte den entscheidenden 20:6 Zwischenstand. Mit dem folgenden Zusatzpunkt durch Lukas Klimek stand es nun 21:6. Dass die Hanauer auch in Ihrem letzten Drive des Tages nicht mehr punkten sollen, war Verdienst der kontinuierlich guten Arbeit der Bulls Defense. Linebacker Dennis Vilo interceptete abermals den Ball der Hanauer und sorgte für den endgültigen K.O. der Gäste.

    Die Bulls Offense ließ mit der Victoryformation nun die Spieluhr herunterlaufen und stellte damit den Endstand von 21:6 sicher,

    Danach hieß es einfach nur Jubeln und den Aufstieg zu genießen. Für die Bulls Herren geht es jetzt in eine einmonatige Pause, bevor es Anfang September auf die Vorbereitung für die nächste Saison zu geht.

     

    Jumping Cenk
    Jumping Cenk (#47 Yildiz) wütet in der Hanauer Defense wie ein wild gewordener Stier, sein Kumpel Sören Grieger (#42) macht ihm den Weg frei. Foto: Daniel Schmidt

  • Wetterau Bulls stehen nach 54:0 Kantersieg im Finale der Verbandsliga Hessen

    Am vergangen Sonntag gewann das Team der Wetterau Bulls ihr vorletztes Heimspiel der Hauptrunde gegen die Legionäre Eschwege klar und deutlich mit 54:0 (21:0/20:0/10:0/3:0). Mit diesem Erfolg konnte der Einzug ins Finale um den Aufstieg in die Landesliga Hessen perfekt gemacht werden. Dank einer starken Leistung in der ersten Halbzeit mit 41 erzielten Punkten, war der Sieg gegen die Nordhessen nie gefährdet.

    Der Auftakt des Spiels ging an die Hausherren. Nachdem das Kickoffreturnteam der Bulls den Ball an die eigene 35 Yards Linie returnte, handelte man sich durch eine Delay of Game Strafe im ersten Spielzug direkt das Kuriosum des Spiels ein. Die fünf Yards Strafe zu Beginn sollte für die Offensepower der Wetterauer kein Abbruch sein. Nach einigen erfolgreichen Drives der Bulls fand Quarterback Florian Bode mit einem Pass seinen Tight End Johannes Eble.  Mit seinem ersten Touchdown im Bullstrikot stand es nach wenigen Minuten 6:0. Der Extrapunkt durch Lukas Klimek erhöhte den Spielstand auf 7:0. Dass ein Team nur mit einer guten Teamleistung in allen Mannschaftsteilen erfolgreich Spiele gestalten kann, zeigte sich im folgenden Drive der Gäste aus Eschwege. Mikel Riggins, Defenseliner der Bulls aus Friedberg, vollendete die Vorarbeit seiner Friedberger Mitspieler an der Defense Line und sicherte einen herausgeschlagenen Ball und eroberte damit den Ballbesitz in einer aussichtreichen Position zurück. Quarterback Florian Bode fand im folgenden Drive seinen Receiver Lukas Klimek, der wiederum per Extrapunkt auf 14:0 erhöhte. Nun ging es im Spiel schlag auf Schlag. Der Ober-Widdersheimer Daniel Wönicker, Safety der Bulls, schlug wie in den vergangenen Spielen auch gegen die Legionäre zu und erzielte mit einem „Pick-Six“ die nächsten Punkte für die Wetterau Bulls. Den Extrapunkt verwandelte Lukas Klimek gewohnt sicher zum 21:0. Mit diesem Spielstand ging es in das zweite Viertel. Auch dieses gehörte den Bulls. Vom Gast aus Eschwege kamen zwar vereinzelnd Nadelstiche über ihren stark aufspielenden Runningback, Punkte resultierten draus allerdings nicht. Stattdessen ging es immer weiter in Richtung der Eschweger Endzone. Marvin Junker, gerade aus der U19 der Bulls hochgerückt, fing im ersten Spiel als Receiver einen Ball seines Quarterbacks und sorgte für das 27:0. Dank des Fieldgoalteams sollte auch der Extrapunkt durch Lukas Klimek gelingen. Für die Bulls ging es nun darum weiter an ihren Run- und Passkombinationen zu arbeiten. Dank eines gut aufgelegten Quarterbacks Florian Bode, der am Ende des Spiels bei überragenden sechs Touchdownpässen bei Null Interceptions stehen sollte, folgten die nächsten Punkte auf dem Scoreboard. Stark vorbereitet durch die Runningbacks Sören Grieger, Cenk Yildiz, Tim Baudach und Loi Nguyen bereitete Letzterer mit einem 33-Yards Run den Passingtouchdown von Receiver Lukas Klimek vor. Der Extrapunkt misslang, sodass es beim 34:0 Zwischenstand blieb. Der letzte Spielzug vor der Halbzeit gehörte dann dem überragenden Mann des Hinspiels (fünf Touchdowns) Cenk Yildiz. Einen Pass von Quarterback Bode, trug dieser die verbleibenden Meter bis in die Endzone der Eschweger zum 40:0. Mit dem erfolgreichen Extrapunkt durch Lukas Klimek ging es mit einem 41:0 in die Halbzeitpause.

    Nach der Halbzeit ließen es die Bulls etwas entspannter angehen und überließen den Eschwegern noch einmal das Spiel, ohne dabei die Zügel aus der Hand zu geben. Mit dem ersten geblockten Fieldgoal des Wetterauer Fieldgoalblockteams in diesem Spiel, gelang der Ball zurück an Quarterback Florian Bode, der mit einem Pass abermals Lukas Klimek fand. Das überragende Duo schraubte den Spielstand auf 49:0 hoch. Auch die letzten beiden Schlusspunkte setzte Lukas Klimek mit seinem Fieldgoalteam und den Punkten zum 51:0 und 54:0. Beiden Fieldgoals waren Interceptions der Bullsdefense vorausgegangen. Safety Kilian Lipp aus Nidda und Linebacker Jakob Daniel Hennigs aus Reichelsheim brachten die Wetterauer dabei jeweils in eine gute Feldposition, aus der Klimek die Fieldgoals sicher verwandeln konnte. Die letzten zwei Spielminuten ließen die Bulls verstreichen, sodass der 54:0 Endstand feststand.

    Headcoach Kevin Richter äußerte sich zufrieden zum 54:0 Sieg seiner Mannschaft: „Meine Mannschaft hat heute eine Trotzreaktion auf die Niederlage gegen Hanau gezeigt. In allen Mannschaftsteilen konnten wir heute überzeugen. Zwar gab es einige Ungenauigkeiten in unserem Spiel, diese gilt es jetzt zu analysieren und kommenden Sonntag gegen Bürstadt abzustellen, um so mit einem positiven Abschluss in das Aufstiegsfinale zu gehen.“

     

    Wetterau Bulls Cheerleader
    #42 Sören Grieger tankt sich durch bis zur Endzone. Foto: Daniel Schmidt

  • Wetterau Bulls verteidigen mit Auswärtssieg in Schwalmstadt die Tabellenspitze

    Wetterau Bulls verteidigen mit 20:0 Sieg in Schwalmstadt die Tabellenspitze

    In ihrem dritten Saisonspiel gewannen die Wetterau Bulls auswärts in Schwalmstadt in der Verbandsliga Hessen mit 20:0 (0:0/0:0/7:0/13:0) und konnten so ihren zweiten Saisonsieg in Folge einfahren und die Tabellenspitze der Gruppe A verteidigen.

    Das Spiel begann mit dem Kickoff der Gastmannschaft aus der Wetterau. So ging der erste Drive an die Hausherren, die Schwalmstadt Warriors. Hier zeichnete sich bereits früh die herausragende Leistung der Defense der Wetterauer an diesem Tag ab. Der vierte Versuch der Schwälmer zehn Yards Raum zu überbrücken musste mit einem Punt abgeschlossen werden und das Angriffsrecht wechselte. Die Wetterauer Offense, um Florian Bode dem Quarterback der Wölfersheimer, spielte den Ball nun Richtung gegnerische Endzone. Wenige Spielzüge später musste allerdings das Spiel nach einem erfolgreichen Run der Bulls unterbrochen werden, da sich ein Spieler der Wetterauer verletzt hatte und für den weiteren Spielverlauf nicht mehr zur Verfügung stand. Die nun folgenden Versuche brachten die Bulls bis an die 26 Yard Line des Gegners. Der Plan sah nun mit Hilfe eines Fieldgoals vor die ersten drei Punkte auf das Scoreboard zu bringen und daraus resultierend eine 3:0 Führung auf gegnerischem Platz zu erreichen. Was im vergangenen Spiel noch klappte, ging diesmal schief denn die Schwalmstädter konnten das Fieldgoal verhindern und erlangten das Angriffsrecht zurück. Abermals wusste das Heimteam mit dem zurück erlangten Ball nichts anzufangen. Hannes Altvatter aus Schotten „sackte“ im zweiten Versuch den Quarterback der Warriors und weiterer Raumverlust für das Heimteam stand zu buche. Nachdem Middlelinebacker Daniel George aus Ilbenstadt und die Friedberger Defenseline bestehend aus Lukas Kraus und Luca Bauer den Schwalmstädter Quarterback abermals das Leben schwer machte, stand zwei Minuten vor der Halbzeit wieder das Fieldgoalteam auf dem Platz. Hier schien allerdings in der ersten Halbzeit das Glück nicht auf Seiten der Wetterauer zu sein. Auch der nächste Fieldgoaldversuch misslang. Wenige Sekunden später erhielt man nach einer „fumble-recovery“ durch Lukas Krause wieder die Chance drei Punkte zu erzielen, der Fieldgoalversuch misslang abermals. Mit einem aus Sicht der Schwalmstädter glücklichen 0:0 ging es in die Halbzeit.

    Für die zweite Halbzeit hatte sich die Mannschaft aus der Wetterau vorgenommen an die starken Leistungen aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen und die Plays konsequenter auch in Zählbares umzuwandeln. Hier sollte die Wetterauer Defense dem Spiel allerdings wieder einmal ihren Stempel aufdrücken. Bezeichnend war, dass es der Offense der Warriors im kompletten Spiel nur zweimal gelingen sollte ein neues „First-Down“ zu erlangen. Ein Quarterback-Sack durch den Niddaer Kilian Lipp, der als Safety im Team der Bulls fungiert, bedeutete eine gute Ausgangslage für die Bulls Offense. Aus guter Feldposition entschied man sich nun für den vierten Fieldgoalversuch des Tages. Auch dieser durch Lukas Klimek getretene Ball verfehlte sein Ziel, diesmal allerdings nur knapp. Mit fortschreitender Spieluhr zeigte sich nun, dass konsequentes Arbeiten in beiden Mannschaftsteilen belohnt wird. Hannes Altvatter recoverte einen Fumble und die Offense wusste diese Glanzleistung endlich zu veredeln. Ein Pass auf Receiver und Kicker Lukas Klimek fand sein Ziel zum viel umjubelten 6:0. Auch der anschließende Kick durch Klimek war erfolgreich, sodass es 7:0 stand. Nun schien das Momentum bei den Bulls aus der Wetterau zu liegen. Mit einem 37 Yards Run in die Endzone durch Sören Grieger, wurde fleißig am Punktestand gedreht. Mit dem 13:0 sechs Minuten vor Spielende, war auf Seiten der Bulls kein Anzeichen zu erkennen, dieses Spiel noch aus der Hand geben zu wollen. Die Belohnung des Nachmittags sollte Linebacker Christian Schmitz vorenthalten sein. Mit einem sogenannten „pick-six“ den er über 40 Yards in die Endzone trug, sorgte er für den 20:0 Endstand und den Schlusspunkt in diesem umkämpften Spiel.

    Kevin Richter, Headcoach der Wetterau Bulls Wölfersheim, äußerte sich zufrieden mit dem Aufritt seiner Mannschaft: „Es ist schön zu sehen, wie mittlerweile, immer mehr Rädchen ins andere greifen und unser Team auf dem Platz als Einheit zusammenwächst und wir die Früchte unser harten Arbeit ernten können.“

    In zwei Wochen steht das Rückspiel gegen die Schwalmstadt Warriors am 03.06 ab 16 Uhr in Södel an. Ab 12 Uhr trifft die U19 der Bulls auf die Montabaur Fighting Farmers.  Für gute Unterhaltung ist gesorgt. Neben den Wetterau Bulls Cheerleadern wird der Musikcorp Dorheim zu Gast sein.

     

     

    Sören Grieger (#42) lässt die Krieger aus Schwalmstadt eiskalt stehen und erobert 6 Punkte für seine Farben.
    Sören Grieger (#42) lässt die Krieger aus Schwalmstadt eiskalt stehen und erobert 6 Punkte für seine Farben. Foto: Daniel Schmidt

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