Tabellenführer

  • U16 Spielgemeinschaft Gießen / Wölfersheim weiterhin ungeschlagen

    Die U16 Spielgemeinschaft der Wetterau Bulls und Gießen Golden Dragons ist weiterhin ungeschlagen in der U16-Jugendoberliga. Beim Turnier der Bad Homburg Sentinels gelang der Mannschaft aus Mittelhessen gegen die Bad Homburg Sentinels ein 24:0 Erfolg. Im zweiten Spiel des Tages, das wesentlich dramatischer verlief, konnte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit gegen die Darmstadt Diamonds ein 0:14 in ein 14:14 ausgeglichen werden. Durch diese vier Punkte steht die U16 weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz der Jugendoberliga Mitte.

    Das erste Spiel des Tages gegen die gastgebenden Bad Homburg Sentinels startete mit einem Blitzstart für die Spielgemeinschaft. Nach einem guten Kick-Off-Return bis in die Mitte des Spielfeldes reichte ein Pass von Quarterback Peter Hoppe auf Receiver Jonas Brüning aus Rockenberg, der diesen bis in die Endzone der Bad Homburger tragen konnte. Durch einen Lauf um die Verteidigungslinien durch den Butzbacher Tightend Chris Weigel setzten Mittelhessen noch einen Doppelzusatzpunkt drauf und ging so früh mit 8:0 in Führung. Im weiteren Verlauf des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Sentinels hatten sich im Vergleich zum Spiel in Darmstadt verbessert. Aber vielleicht lag es auch daran, dass die Spielgemeinschaft der Bulls / Dragons auf einigen Positionen umstellen mussten und es an der ein oder anderen Stelle noch zu Unstimmigkeiten bzw. Unkonzentriertheiten kam. So blieb es bis zur Pause beim 8:0.

    Nach der Pause ging es unverändert weiter. Beide Teams bewegten den Ball über das Feld, konnten aber letztlich keine Punkte erzielen. Zu Beginn des vierten Quarters platzte dann endlich der Knoten und die SG konnte mit einem Pass von Peter Hoppe auf Receiver Mattis Hillenbrand einen weiteren Touchdown erzielen, dem Chris Weigel in gleicher Weise wie schon beim ersten Touchdown einen Doppelzusatzpunkt zum 16:0 hinzufügen konnte. Jetzt konnte auch die Defense immer mehr Druck auf die Offense der Gastgeber ausüben. So war es dann Finn Leonard, der eine Fumble der Sentinels sichern konnte. Aus dieser guten Feldposition konnte die Offense noch einen Touchdown erzielen. Diesmal war es Peter Hoppe, der bei einem angesagten Passspielzug zwar keinen freien Receiver aber zu Fuß den Weg in die gegnerische Endzone fand. Er durfte dann auch mit einem Sneak durch die gegnerischen Verteidigungsreihen den Doppelzusatzpunkt zum 24:0-Endstand sicherstellen.

    Das zweite Spiel des Tages verlief zunächst genau anders, als das erste. Der Kick-Off-Return der Mittelhessen endete mit einem Fumble, den die Darmstadt Diamonds sichern und aus dieser guten Feldposition zum Touchdown mit Doppelzusatzpunkt verwandeln konnten. Auch in diesem Spiel konnte nach diesem furiosen Start vorerst kein Team zählbare Erfolge erzielen. Im zweiten Quarter sprang ein Punt der Diamonds unglücklich gegen das Bein des Returners, so dass die Diamonds diesen sichern und so statt das Angriffsrecht abzugeben plötzlich in aussichtsreicher Feldposition ein neues First Down bekamen. Dieses Geschenk wussten die Diamonds zu nutzen und erzielten einen weiteren Touchdown. Doch es gelang der Defense der Spielgemeinschaft den Doppelzusatzpunktversuch der Diamonds zu stoppen. Im weiteren Verlauf des zweiten Quarters musste die Mittelhessen dann mit Quarterback Peter Hoppe und Passempfänger Mattis Hillenbrand zwei verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Receiver Jonas Brüning, der auch Backup Quarterback ist, führte nun die Offense an. Bei einem Stand von 0:14 und einem unguten Gefühl ging in die Pause.

    Wer erwartet hätte, dass die Mittelhessen aufgrund des Kräfteverschleißes und des neuen Quarterbacks in der zweiten Hälfte untergehen würden, hatte nicht mit der Willenskraft der jungen Bulls und Dragons gerechnet. Offensichtlich hatte die Ansprache der Coaches in der Pause etwas bewirkt. Die Einleitung einer bemerkenswerten Aufholjagd machte eine Interception durch die Nr. 5 der Mittelhessen. Bulls-Cornerback Alexander Erichs aus Schotten, konnte einen Pass des gegnerischen Quarterbacks abfangen und konnte so das Angriffsrecht zurück erlangen. Die Offense bedankte sich mit einem Touchdown und Doppelzusatzpunkt. Diesmal waren es Runningback Artin Khani aus Gießen mit einem Lauf und Bulls Quarterback Jonas Brüning mit einem Sneak durch die Verteidigung der Darmstädter, die den Rückstand auf 8:14 verkürzten und zeigten, wie gut die beiden Teams in der Spielgemeinschaft zusammen agieren.

    Nach dem letzten Seitenwechsel entwickelten sich dramatische Szenen auf dem Feld. Die Defense konnte den letzten Angriffsversuch der Diamonds stoppen, doch es war angesichts nur noch wenig verbleibender Spielzeit ein weiter Weg bis zur gegnerischen Endzone. Hier kämpfte sich die U16 mit geschickten Kombinationen von Lauf- und Passspielzügen auch aus schwierigen Situationen immer weiter nach vorne. Buchstäblich in letzter Sekunde gelang es Jonas Brüning mit letzter Kraft und Unterstützung seiner Teamkameraden in der Offense Line den Ball über die Goal-Line zu drücken. Dass der Doppelzusatzpunktversuch nicht mehr gelang war dann zwar schade, tat der Leistung der Spielgemeinschaft keinen Abbruch. Dieses 14:14 Unentschieden fühlte sich wie ein Sieg an.

    Im dritten Spiel des Turniertages besiegten die Bad Homburg Sentinels, die offensichtlich ebenfalls erschöpften Darmstadt Diamonds mit 24:12. Dadurch reicht den Dragons beim Heimspieltag am 02.09.2017 in Gießen bereits ein Unentschieden aus zwei Spielen, um den Gruppensieg und damit den Einzug ins Finale zu sichern.

     

     

    Das Team der U16 SG Gießen / Wölfersheim
    U16 Spielgemeinschaft Gießen Golden Dragons / Wetterau Bulls

  • Wetterau Bulls schlagen Bürstadt Redskins mit 25:13

    Wetterau Bulls schlagen Bürstadt Redskins mit 25:13

    Dank einer geschlossenen Teamleistung gewannen die Wetterau Bulls ihr erstes Auswärtsspiel der Saison in Südhessen gegen die Bürstadt Redskins mit 25:13 (3:0/10:0/0:13/12:0) und stehen nun an der Tabellenspitze der Gruppe A der Verbandsliga Hessen.

    Die Bulls, die mit einem Rumpfkader nach Südhessen reisten, eröffneten mit dem Kickoff das Spiel nachdem der Cointoss an die Bürstädter ging und diese sich für das Angriffsrecht entschieden. Den Kickoffreturn trugen die Gastgeber bis an die eigene 24 Yards Line. Hier konnte die Wetterauer Defense, dafür sorgen, dass die Redskins nach vier erfolglosen Versuchen vom Platz mussten. Headcoach Kevin Richter, der als Spielertrainer fungierte, sorgte zusammen mit Defenseliner Luca Bauer dank einiger „tackle for loss“ für die gute Vorlage für die Bulls Offense. Diese spielte sich in eine ausgezeichnete Fieldgoalposition vor. Kicker Lukas Klimek traf aus 23 Yards zwischen die Torstangen und sorgte bereits nach wenigen Minuten für das 3:0 für die Wetterauer. Nach diesem guten Start für die Bulls versuchten die Bürstädter den Spielstand zu egalisieren, konnten aber gegen den starken Auftritt der Wetterauer Defense im ersten Viertel nichts entgegensetzen. Das Angriffsrecht wechselte wieder an die Bulls, welche sich dank einer guten Pass- und Runkombination bis an die Endzone der Redskins vorarbeiteten. Florian Bode, Quarterback der Bulls, erzielte durch einen Quarterbackrun über wenige Meter das 9:0. Der anschließende Zusatzpunkt, getreten durch Lukas Klimek, bedeutete das 10:0 für die Wetterau Bulls.

    Von den Bürstädtern kam offensiv zum Ende des zweiten Viertels nichts mehr Zählbares auf das Scoreboard. Die Wetterauer Defense wusste hier wieder einmal zu überzeugen. Der Schlusspunkt der ersten Halbzeit ging an das Fieldgoal Team der Wetterau Bulls. Sechs Sekunden vor der Halbzeit gelang Lukas Klimek abermals ein Fieldgoal aus ca. 30 Yards, sodass der Spielstand zur Halbzeit 13:0 lauten sollte.

    Nachdem die Wetterau Bulls eine hervorragende erste Halbzeit spielten, gab es im dritten Viertel im ersten Drive der Bulls den ersten Tiefschlag zu verkraften. Ein missglückter Puntversuch brachte die Heimmannschaft in eine gute Feldposition. Diese wusste sich zu bedanken und erzielte den Anschluss und den Zwischensand von 13:7. Das dritte Viertel schien unter keinem guten Zeichen zu stehen. Zahlreiche Strafen gegen die Bulls Defense, brachten die Redskins wieder vor die Wetterauer Endzone. Ein Play der Redskins fand den Weg in die Endzone der Bulls und bedeutete den 13:13 Ausgleich. Mit gemeinsamen Kräften verhinderte die Defense der Bulls die Zusatzpunkte.

    Wer nun dachte, dass dieser Nackenschlag das Team der Bulls auseinanderfallen lassen könnte, wurde eines Besseren belehrt. Nach dieser kurzen Schwächephase zeigte nun die Offense welches Leistungsvermögen in ihr steckt. Bis kurz vor dem Ende des dritten Viertels arbeite sich diese an die 9 Yard Line der Redskins vor. Nach dem Seitenwechsel, der nach einem Viertelende erfolgt, trat Kicker Lukas Klimek von dort aus den Ball abermals zwischen die Torpfosten zum viel umjubelten 16:13. Dies schien der Gamechanger auf Seiten der Bulls zu sein und sorgte für ein erneutes Aufbäumen der Wetterauer. Beide Mannschaftsteile gaben trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle nun noch einmal alles. Nun ging es Schlag auf Schlag. Eine Interception durch Safety Kilian Lipp aus Nidda, vollendete Lukas Klimek per Fieldgoal zum 19:13. Zwei Drives später belohnte Linebacker Dennis Vilo, die konsequente Arbeit der Defense mit einem so genannten „pick six“. Er fing den Pass des Redskins Quarterbacks ab und trug ihn zum vorentscheidenden 25:13 in die gegnerische Endzone. Die Bulls spielten nun routiniert die verbleibenden Minuten runter und sicherten so den hochverdienten Auswärtssieg.

    Headcoach Kevin Richter zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden: „Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben heute als Einheit gut zusammengearbeitet und wurden für unsere harte Arbeit belohnt“.

    Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Wetterauer nach Schwalmstadt zu den Warriors, wo es am Pfingstmontag ab 16 Uhr um die nächsten Punkte geht.

     

    #47 Cenk Yldiz sneaked als Runningback durch die Redskins Defense und macht viele Meter gut für seine Offense.
    #47 Cenk Yldiz sneaked als Runningback durch die Redskins Defense und macht viele Meter gut für seine Offense. Foto: Daniel Schmidt

  • Wetterau Bulls verteidigen mit Auswärtssieg in Schwalmstadt die Tabellenspitze

    Wetterau Bulls verteidigen mit 20:0 Sieg in Schwalmstadt die Tabellenspitze

    In ihrem dritten Saisonspiel gewannen die Wetterau Bulls auswärts in Schwalmstadt in der Verbandsliga Hessen mit 20:0 (0:0/0:0/7:0/13:0) und konnten so ihren zweiten Saisonsieg in Folge einfahren und die Tabellenspitze der Gruppe A verteidigen.

    Das Spiel begann mit dem Kickoff der Gastmannschaft aus der Wetterau. So ging der erste Drive an die Hausherren, die Schwalmstadt Warriors. Hier zeichnete sich bereits früh die herausragende Leistung der Defense der Wetterauer an diesem Tag ab. Der vierte Versuch der Schwälmer zehn Yards Raum zu überbrücken musste mit einem Punt abgeschlossen werden und das Angriffsrecht wechselte. Die Wetterauer Offense, um Florian Bode dem Quarterback der Wölfersheimer, spielte den Ball nun Richtung gegnerische Endzone. Wenige Spielzüge später musste allerdings das Spiel nach einem erfolgreichen Run der Bulls unterbrochen werden, da sich ein Spieler der Wetterauer verletzt hatte und für den weiteren Spielverlauf nicht mehr zur Verfügung stand. Die nun folgenden Versuche brachten die Bulls bis an die 26 Yard Line des Gegners. Der Plan sah nun mit Hilfe eines Fieldgoals vor die ersten drei Punkte auf das Scoreboard zu bringen und daraus resultierend eine 3:0 Führung auf gegnerischem Platz zu erreichen. Was im vergangenen Spiel noch klappte, ging diesmal schief denn die Schwalmstädter konnten das Fieldgoal verhindern und erlangten das Angriffsrecht zurück. Abermals wusste das Heimteam mit dem zurück erlangten Ball nichts anzufangen. Hannes Altvatter aus Schotten „sackte“ im zweiten Versuch den Quarterback der Warriors und weiterer Raumverlust für das Heimteam stand zu buche. Nachdem Middlelinebacker Daniel George aus Ilbenstadt und die Friedberger Defenseline bestehend aus Lukas Kraus und Luca Bauer den Schwalmstädter Quarterback abermals das Leben schwer machte, stand zwei Minuten vor der Halbzeit wieder das Fieldgoalteam auf dem Platz. Hier schien allerdings in der ersten Halbzeit das Glück nicht auf Seiten der Wetterauer zu sein. Auch der nächste Fieldgoaldversuch misslang. Wenige Sekunden später erhielt man nach einer „fumble-recovery“ durch Lukas Krause wieder die Chance drei Punkte zu erzielen, der Fieldgoalversuch misslang abermals. Mit einem aus Sicht der Schwalmstädter glücklichen 0:0 ging es in die Halbzeit.

    Für die zweite Halbzeit hatte sich die Mannschaft aus der Wetterau vorgenommen an die starken Leistungen aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen und die Plays konsequenter auch in Zählbares umzuwandeln. Hier sollte die Wetterauer Defense dem Spiel allerdings wieder einmal ihren Stempel aufdrücken. Bezeichnend war, dass es der Offense der Warriors im kompletten Spiel nur zweimal gelingen sollte ein neues „First-Down“ zu erlangen. Ein Quarterback-Sack durch den Niddaer Kilian Lipp, der als Safety im Team der Bulls fungiert, bedeutete eine gute Ausgangslage für die Bulls Offense. Aus guter Feldposition entschied man sich nun für den vierten Fieldgoalversuch des Tages. Auch dieser durch Lukas Klimek getretene Ball verfehlte sein Ziel, diesmal allerdings nur knapp. Mit fortschreitender Spieluhr zeigte sich nun, dass konsequentes Arbeiten in beiden Mannschaftsteilen belohnt wird. Hannes Altvatter recoverte einen Fumble und die Offense wusste diese Glanzleistung endlich zu veredeln. Ein Pass auf Receiver und Kicker Lukas Klimek fand sein Ziel zum viel umjubelten 6:0. Auch der anschließende Kick durch Klimek war erfolgreich, sodass es 7:0 stand. Nun schien das Momentum bei den Bulls aus der Wetterau zu liegen. Mit einem 37 Yards Run in die Endzone durch Sören Grieger, wurde fleißig am Punktestand gedreht. Mit dem 13:0 sechs Minuten vor Spielende, war auf Seiten der Bulls kein Anzeichen zu erkennen, dieses Spiel noch aus der Hand geben zu wollen. Die Belohnung des Nachmittags sollte Linebacker Christian Schmitz vorenthalten sein. Mit einem sogenannten „pick-six“ den er über 40 Yards in die Endzone trug, sorgte er für den 20:0 Endstand und den Schlusspunkt in diesem umkämpften Spiel.

    Kevin Richter, Headcoach der Wetterau Bulls Wölfersheim, äußerte sich zufrieden mit dem Aufritt seiner Mannschaft: „Es ist schön zu sehen, wie mittlerweile, immer mehr Rädchen ins andere greifen und unser Team auf dem Platz als Einheit zusammenwächst und wir die Früchte unser harten Arbeit ernten können.“

    In zwei Wochen steht das Rückspiel gegen die Schwalmstadt Warriors am 03.06 ab 16 Uhr in Södel an. Ab 12 Uhr trifft die U19 der Bulls auf die Montabaur Fighting Farmers.  Für gute Unterhaltung ist gesorgt. Neben den Wetterau Bulls Cheerleadern wird der Musikcorp Dorheim zu Gast sein.

     

     

    Sören Grieger (#42) lässt die Krieger aus Schwalmstadt eiskalt stehen und erobert 6 Punkte für seine Farben.
    Sören Grieger (#42) lässt die Krieger aus Schwalmstadt eiskalt stehen und erobert 6 Punkte für seine Farben. Foto: Daniel Schmidt

  • Wetterau Bulls verteidigen Tabellenspitze – Knapper 6:0 Sieg gegen Schwalmstadt

    Nachdem sich die Wege schon vor zwei Wochen in Schwalmstadt gekreuzt hatten und die Bulls mit 20:0 als Sieger das Spielfeld verließen, ging es für die Wetterau Bulls aus Wölfersheim auf dem Sportplatz in Wölfersheim-Södel um die nächsten Punkte in der Verbandsliga Mitte. Bei hochsommerlichen Temperaturen lautete das Endergebnis vor gut 250 Zuschauern nach einem aufreibenden Spieler 6:0 (0:0;0:0;0:0;6:0). Mit diesem Sieg thront die Mannschaft aus der Wetterau weiterhin auf Platz eins der Gruppe A und besitzt zudem nun die beste Defensereihe beider Verbandsligagruppen. Die Aufstiegsplayoffs sind nach der Siegesserie der letzten Wochen in greifbarer Nähe und der Einzug kann am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Eschwege perfekt gemacht werden.

    Das Spiel begann mit dem Kickoffreturnteam der Wetterau Bulls. Nach der ersten Angriffsserie der Bulls, die an der eigenen 44 Yards Line mit einem Punt endete, sollte der Gast seine erste Möglichkeit bekommen, ebenfalls in der Offense, seine Spielzüge vortragen zu dürfen. Die Bulls Defense, die auch schon im Hinspiel glänzte, zeigte trotz Verletzungssorgen, dass mit ihr zu rechnen ist. Die Offense der Gäste wurde nach wenigen Spielzügen ohne nennenswerten Raumgewinn vom Platz geschickt. Auf der anderen Seite machten es die Bulls besser. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen stand man an der 20 Yards Linie des Gegners und versuchte mit Hilfe eines Fieldgoals die Führung zu erzielen. Dieser Versuch misslang, sodass es mit einem 0:0 in das zweite Viertel ging. Auch das zweite Viertel begann wie das erste aufgehört hatte. Eine starke Defenseleistung der Bulls bescherte dem Fieldgoalteam wieder eine gute Feldposition um zwischen die Fieldgoalstangen zu kicken. Auch dieser Versuch verfehlte sein Ziel nur knapp, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

    In der zweiten Halbzeit dominierte die Defense der Bulls weiterhin das Spiel. Angeführt von Safety Kilian Lipp aus Nidda, dem eine Interception gelang und seinen Linebackern Daniel George aus Ilbenstadt und Hannes Altvatter aus Schotten, brachten die Bulls dem Gast den ein oder anderen großen Raumverlust bei. Aber auch die Defense der Gäste wusste der Offense der Bulls das Leben schwer zu machen und lies keinen Touchdown zu.

    Das entscheidende Play ging allerdings an die Heimmannschaft. Zwei Minuten vor Ende des Spiels, fing Safety Daniel Wönicker aus Ober-Widdersheim einen Ball des Quarterbacks der Schwalmstädter ab und sorgte mit einem Pick Six über 60 Yards kurz vor Ende des Spiel für den Lucky Punch und die viel umjubelten ersten sechs Punkte auf dem Scoreboard und den hochverdienten 6:0 Endstand, da wenige Minuten später das Spiel vorbei war.

    Headcoach Kevin Richter äußerte sich wie folgt zum 6:0 seiner Mannschaft: „Trotz Verletztenmisere und einiger Fehler meines Teams in der Offense wie Defense, kann ich mit dem 6:0 gut leben. Kommendes Wochenende müssen wir in beiden Mannschaftsteilen allerdings noch konsequenter arbeiten, um gegen Eschwege den Sieg mit in die Wetterau zu bringen“.

     

    Unser Matchwinner mit der #89 Daniel Wönicker, immer gut für einen Lucky Punch - wie in diesem Spiel bei dem er wieder 6 Punkte aus der Luft geplückt hat.
    Unser Matchwinner mit der #89 Daniel Wönicker, immer gut für einen "Lucky Punch" - wie in diesem Spiel bei dem er wieder 6 Punkte aus der Luft geplückt hat. Foto: Daniel Schmidt

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