Nachdem sich die Wege schon vor zwei Wochen in Schwalmstadt gekreuzt hatten und die Bulls mit 20:0 als Sieger das Spielfeld verließen, ging es für die Wetterau Bulls aus Wölfersheim auf dem Sportplatz in Wölfersheim-Södel um die nächsten Punkte in der Verbandsliga Mitte. Bei hochsommerlichen Temperaturen lautete das Endergebnis vor gut 250 Zuschauern nach einem aufreibenden Spieler 6:0 (0:0;0:0;0:0;6:0). Mit diesem Sieg thront die Mannschaft aus der Wetterau weiterhin auf Platz eins der Gruppe A und besitzt zudem nun die beste Defensereihe beider Verbandsligagruppen. Die Aufstiegsplayoffs sind nach der Siegesserie der letzten Wochen in greifbarer Nähe und der Einzug kann am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Eschwege perfekt gemacht werden.

Das Spiel begann mit dem Kickoffreturnteam der Wetterau Bulls. Nach der ersten Angriffsserie der Bulls, die an der eigenen 44 Yards Line mit einem Punt endete, sollte der Gast seine erste Möglichkeit bekommen, ebenfalls in der Offense, seine Spielzüge vortragen zu dürfen. Die Bulls Defense, die auch schon im Hinspiel glänzte, zeigte trotz Verletzungssorgen, dass mit ihr zu rechnen ist. Die Offense der Gäste wurde nach wenigen Spielzügen ohne nennenswerten Raumgewinn vom Platz geschickt. Auf der anderen Seite machten es die Bulls besser. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen stand man an der 20 Yards Linie des Gegners und versuchte mit Hilfe eines Fieldgoals die Führung zu erzielen. Dieser Versuch misslang, sodass es mit einem 0:0 in das zweite Viertel ging. Auch das zweite Viertel begann wie das erste aufgehört hatte. Eine starke Defenseleistung der Bulls bescherte dem Fieldgoalteam wieder eine gute Feldposition um zwischen die Fieldgoalstangen zu kicken. Auch dieser Versuch verfehlte sein Ziel nur knapp, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

In der zweiten Halbzeit dominierte die Defense der Bulls weiterhin das Spiel. Angeführt von Safety Kilian Lipp aus Nidda, dem eine Interception gelang und seinen Linebackern Daniel George aus Ilbenstadt und Hannes Altvatter aus Schotten, brachten die Bulls dem Gast den ein oder anderen großen Raumverlust bei. Aber auch die Defense der Gäste wusste der Offense der Bulls das Leben schwer zu machen und lies keinen Touchdown zu.

Das entscheidende Play ging allerdings an die Heimmannschaft. Zwei Minuten vor Ende des Spiels, fing Safety Daniel Wönicker aus Ober-Widdersheim einen Ball des Quarterbacks der Schwalmstädter ab und sorgte mit einem Pick Six über 60 Yards kurz vor Ende des Spiel für den Lucky Punch und die viel umjubelten ersten sechs Punkte auf dem Scoreboard und den hochverdienten 6:0 Endstand, da wenige Minuten später das Spiel vorbei war.

Headcoach Kevin Richter äußerte sich wie folgt zum 6:0 seiner Mannschaft: „Trotz Verletztenmisere und einiger Fehler meines Teams in der Offense wie Defense, kann ich mit dem 6:0 gut leben. Kommendes Wochenende müssen wir in beiden Mannschaftsteilen allerdings noch konsequenter arbeiten, um gegen Eschwege den Sieg mit in die Wetterau zu bringen“.

 

Unser Matchwinner mit der #89 Daniel Wönicker, immer gut für einen Lucky Punch - wie in diesem Spiel bei dem er wieder 6 Punkte aus der Luft geplückt hat.
Unser Matchwinner mit der #89 Daniel Wönicker, immer gut für einen "Lucky Punch" - wie in diesem Spiel bei dem er wieder 6 Punkte aus der Luft geplückt hat. Foto: Daniel Schmidt

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